Christine Burlon und Beatrix Rey verbindet neben einem gemeinsamen Atelier das konzeptionelle und serielle Arbeiten, sowie inhaltlich die Auseinandersetzung mit Natur und Umwelt. So spannen die beiden Künstlerinnen in der der Ausstellung „Collect & Click “ einen Bogen zwischen natürlichen und künstlichen Aspekten in der Gesellschaft.
Christine Burlon arbeitet mit gefundenen Objekten aus der Natur, aber auch mit Verpackungsmaterialien. In der Ausstellung ist beispielsweise ihre Collagen - Serie „die sogenannte Realität“, das gefundene natürliche Material, wie Blüten, Blätter, Gräser, o.ä., sowie künstliches Material, wie Verpackungen, Klebestreifen, Gummiringe, etc. enthalten. Teilweise werden die aufgeklebten oder festgenähten Materialien durch Zeichnungen ergänzt. Durch die verwendeten Materialien, die täglich anfallen und die Stimmung, die sie damit transportiert, haben diese Collagen für Christine Burlon eine Art Tagebuchcharakter.
Beatrix Rey stellt Skulpturen und Objekte überwiegend aus Holzfundstücken her, wie beispielsweise Schwemmgut vom Rhein oder Wurzeln aus dem Wald. Ganz besonders interessiert es sie, verborgene Strukturen herauszuarbeiten und sichtbar zu machen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeiten stellen Umweltthemen wie z.B. der Klimawandel oder das Problem der Konsum- und Wegwerfgesellschaft dar. In der Ausstellung thematisiert die Künstlerin in ihren Objektbildern, Collagen, Zeichnungen und Frottagen die Folgen des Klimawandels - allerdings mit der Hoffnung „Die Wüste lebt doch“ und Traumbäumen, die jede Krise überleben können.